Durch einen Rad- und Wanderweg wird der Lappwaldsee später länderübergreifend umrundbar und erkundbar sein. Es ist geplant, den bereits vorhandenen Weg, der vom Parkplatz Lappwaldsee im Büddenstedter Weg am westlichen Seeufer entlang nach Büddenstedt führt, in Richtung Harbke weiterzuführen. Zu diesem Zweck soll eine nördliche Anbindung parallel zur Galgenbreite bis zum ehemaligen Info-Punkt an der B 245a in Richtung Harbke geschaffen werden.
Die Wege rund um den Lappwaldsee werden zu gegebener Zeit - sofern noch nicht geschehen - an das bereits vorhandene Wegenetz im Helmstedter Revier angeschlossen werden. Insbesondere die Anbindung an Gebiete in Sachsen-Anhalt muss in enger Abstimmung mit der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) erfolgen.
Radler entdecken den Lappwaldsee und die Landschaft am künftigen Seeufer auf drei unterschiedlichen Radrouten. Die Routen führen um den See herum, am See entlang oder durchqueren das rekultivierte Umfeld des Lappwaldsees. Auf diesen Routen erkunden Radfahrer Sehenswürdigkeiten und die Schönheit des Naturparks Elm-Lappwald.
Alle Tourenbeschreibungen mit Karten sind als Download erhältlich. Zum Herunterladen bitte auf die Karte neben dem Text klicken.
Die Lappwaldsee-Route ist rund 18 Kilometer lang und umrundet den Lappwaldsee komplett. Zu den Sehenswürdigen an der Radroute zählen die Schlossruine Harbke und der Harbker Schlosspark mit der Orangerie und dem ältesten Ginkgo-Baum Deutschlands.
Die Tour beginnt am Info-Punkt Lappwaldsee in Helmstedt und führt zuerst zum Aussichtspunkt Petersberg. Über eine Allee geht es weiter zum renaturierten Tagebau Wulfersdorf, der sogenannten Wulfersdorfer Schweiz. Hier entdecken die Radfahrer eine malerische Landschaft, bevor sie über Hohnsleben und Sommersdorf Harbke erreichen.
Die Orangerie im Schlosspark Harbke beherbergt heute ein Café. Die "Chinesische Mauer" mit der Skulptur der Pomona, der römischen Göttin der Baumfrüchte, zieht hier die Blicke an. Auf dem Rückweg nach Helmstedt bietet sich der Aussichtspunkt Lappwaldsee für eine Pause an.
Die Eitzsee-Route startet in Helmstedt am Holzberg. Von hier aus sind es nur wenige Meter bis zum ersten Highlight der Tour - dem Zonengrenz-Museum Helmstedt. Im weiteren Verlauf der Radtour entdecken die Radfahrer Spuren des verschwundenen Ortes Runstedt und genießen die Aussicht auf den entstehenden Eitzsee.
Der idyllische Rastplatz an den Karpfenteichen lädt zum Verweilen, bevor es weitergeht zum Lappwaldsee. Zu Füßen des Aussichtspunkts am Petersberg liegt der Lappwaldsee. Eine Infotafel gibt Auskunft über die Entstehung des künftigen Freizeitgewässers.
Die Paläon-Route bietet auf 23 abwechslungsreichen Kilometern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Der Name verrät bereits, dass die Radtour am Paläon, dem Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere, startet.
Über den Marktplatz von Schöningen mit der Wassermaid führt die Route zum Seilereimuseum und zum Schloss Schöningen. Nach einer Besichtigung geht es weiter über Büddenstedt zum renaturierten Tagebau Wulfersdorf. Die Schutzhütte in der sogenannten Wulfersdorfer Schweiz lädt zu einer Rast ein.
Über Hohnsleben, Reinsdorf mit dem Heimatmuseum und Offleben erreichen die Radler die Grenze nach Sachsen-Anhalt. Im weiteren Verlauf führt die Paläon-Route am Viktoriasee vorbei nach Hötensleben. Hier lohnt sich der Besuch des Grenzdenkmals Hötensleben.